Infos ‚tiny HouseCloud‘

 

Eine große Erleichterung zur Nutzung der Computer- oder IT- Technik ist die sogenannte ‚Cloud‘, ein Computerserver im Internet. In der Cloud werden Daten gespeichert und je nach Angebot sind dort Programme installiert, auch ‚Apps‘ genannt.

Eine Cloud hat bestechende Vorteile: Computerdaten wie z.B. Notizen, Briefe, Fotos usw. werden zentral und übersichtlich gespeichert. Man kann daher gezielt und schnell auf diese Daten zugreifen. Wird anderen Geräten wie z.B. Notebook, Tablet und Smartphone Zugriff gestattet, sind automatisch die freigegebenen Daten dort abrufbar, wo sie sie gebraucht werden. Umständliches Handling mit USB-Sticks oder externen Festplatten erübrigt sich.

Aus Gründen der Sicherheit gibt es allerdings vielerseits Bedenken, die eigenen Daten den Cloud-Diensten der Internetanbieter und deren abverlangtes Vertrauen zu überlassen. Seit einiger Zeit gibt es daher neben den kommerziellen Clouds im Internet ebenfalls frei verfügbare Cloudsysteme, die unter der ‚GPL Lizenz‘ und damit zur eigenen Verfügung, installierbar und nutzbar sind.

Wenn Sie keine Serverfarm brauchen oder auch keinen Teil davon, gibt es jetzt die tiny HouseCloud, ganz allein für Sie in Ihren eigenen 4 Wänden. Dafür haben wir ein Cloud Minimalsystem zusammengestellt und optimiert. Der Vorteil zielt dabei auf Datensicherheit und Wirtschaftlichkeit, abgesehen von einem wachseden Verständnis bei der Beschäftigung damit. Neben der exklusiven Kontrolle über die eigenen Daten liegen weitere Vorteile auf der Hand:

  • Die Datenübertragung im eigenen Hausnetz ist in der Regel erheblich schneller als über das Internet.
  • Fällt das Internet aus, gibt es trotzdem einen sicheren Zugriff auf die eigenen Daten im Hause.
  • Auch die Kosten sind eindeutig. Einmal gekauft ist das Thema erledigt. Die Preise für Speicherplatz und Cloud-Dienste im Internet sind nicht zu vernachlässigen und liegen nicht im eigenen Einfluss.
  • Selbst in Sachen Nachhaltigkeit punktet die tiny HouseCloud. Der Minicomputer RaspberryPi 4B ist verglichen mit dem Rechner einer Serverfarm im Energieverbrauch extrem sparsam, der Verbrauch beträgt 3-7W, je nach Belastung.
  • Ähnlich verhält sich der Vergleich des Zugriffs auf die Daten. Im Internet durchläuft der Zugriffcode unzählige Stationen, welche alle mit Energie versorgt werden müssen. Im eigenen Haus ist die Verbindung sehr überschaubar.

Es ist auch möglich die tiny HouseCloud mit etwas Einstellaufwand, über eine sichere, verschlüsselte Verbindung mobil über das Internet zu erreichen. Damit öffnen sich viele weitere Anwendungsfreiheiten.

Realisierung

  • Hardwareseitig kommt der in der IT-Fachwelt beliebte Einplatinen Minicomputer RaspberryPi 4B
    zur Auswahl, welcher in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen
    eingesetzt wird und seine Betriebssicherheit schon bewiesen hat.
  • Dabei fällt die Wahl des Gehäuses auf eine hochstabile Alu-Gussversion mit passiver Kühlung und optimalen mechanischen Schutz.
  • Die stabile Halterung der SSD (Festplatte) haben wir selbst entwickelt. Der optimalen Schutz der SSD ist gewährleistet und der Anschluss bleibt flexibel und direkt einsetzbar.
  • Das gewählte Interface zur Verbindung der SSD, unterstützt nicht nur den Datenzugriff, sondern erlaubt auch den Bootvorgang.
  • Softwareseitig wird zunächst der RaspberryPi zum automatischen Booten von USB eingerichtet. Von einer microSD zu booten beibt weitehin möglich.
  • Das gewählte OS (Betriebssystem) DietPi
    besticht durch Installations- und Anwenderfreundlichkeit und ist eine
    aktuelle Weiterentwicklung des open Source OS Debian (Linux). Zusätzlich
    bietet es Vorteile für die Hardware hinsichtlich Optimierung des Arbeitsspeichers und der Geschwindigkeit.
  • Bei dem Cloudsystem für den PaspberryPi handelt es sich um die open source Software OwnCloud.
    Nach umfangreichen Tests eines konkurierenden Anbieters, welcher zwar
    eine größere freie Appauswahl zur Verfügung stellt, fällt wegen des
    erheblich besseren Handlings diese klare Entscheidung.

Hardware (Raspi, SSD)

RaspberryPi* 4B (SSD boot), 4 GB Ram
Passiv gekühltes Alucase (Betrieb geräuschlos)
Interface USB 3.0 – UASP SATA III
SSD 120GB oder 480GB oder 1TB
Gerätehalterung für SSD
Netzteil 5V, 3A
LAN Kabel

Software (Open Source)

DietPi (Betriebssystem)
OwnCloud (Cloud Software)

 

an der Wand

1. Kabelbinder durch die Löcher und festziehen.

2. Loch bohren, Dübel mit Haken befestigen

3. Die tiny HouseCloud aufhängen.

tiny HouseCloud trotz FritzNas

 

Wird an den USB Port der FritzBox ein externer Speicher, z.B. eine USB-SSD angeschlossen, ist es möglich dort auch Dateien im Heimnetz zu speichern, und zwar mit FRITZ!NAS. Tutorials aus dem Internet helfen dies schnell zu realisieren. Der Vorteil ist, dieser Methode gibt einem die Möglichkeit im Vorfeld erste Eindrücke der Arbeitsweise mit einer eigenen Cloud zu bekommen.

Möchte man diese Home-Cloud Technik generell für die eigenen Daten nutzen, empfehlen wir dringend ein externes Cloudsystem, nämlich die ‚tiny HouseCloud‘. Hier wichtige Gründe dafür:

  • Unabhängigkeit – Die ‚tiny HouseCloud‘ läuft weiter und die Daten bleiben sicher, auch wenn es zu Unregelmäßigkeiten des Routers kommen sollte.
  • Backup – Sollten andere, z.B. selbst verschuldete, Unregelmäßigkeiten auftauchen, gibt es dafür in der ‚tiny HouseCloud‘ eine Backuplösung, welche eine sichere Datenwiederherstellung bietet.
  • Papierkorb – Die in der ‚tiny HouseCloud‘ istallierte Software OwnCloud hat immer einen ‚Papierkorb‘, aus dem versehentlich gelöschte Dateien sofort wieder zur Verfügung stehen
  • Apps verfügbar – Ebenso hat die Software der ‚tiny HouseCloud‘ viele installierbare Apps. Diese arbeiten in der Cloud und belasten somit nicht noch extra das Handy, Tablet oder Notebook usw.

Die ‚tiny HouseCloud‘ ist eine unabhängige und sichere Cloud-Lösung.

Retouren und Erstattungen
Wir erfüllen selbstverständlich alle gesetzlichen Anforderungen nach Möglichkeit großzügig.
Bitte kontaktieren Sie uns:

email@sameday-media.de